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Ausbildung bei St. Cyriak

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Furtwangen (bfg). Nun schon im zweiten Jahr spendete die Narrenzunft Furtwangen an das Altenheim St. Cyriak.  

                                                                                                                                                        Damit verbunden war ein Dankeschön, da die Narrenzunft bei ihren Großveranstaltungen die Küche des Altenheims mitnutzt. Schriftführerin Nicole Herth überreichte am Freitagvormittag 400 Euro an Heimleiter Thomas Wehrle. Dieser Betrag war bei einer Spendensammlung bei der Elfimess in der Festhalle zusammengekommen. Wehrle bedankte sich sehr herzlich für die Spende wie dem engagierten Küchenteam. Schon im letzten Jahr war eine Spende in den großen Topf Generalsanierung geflossen. Die aktuelle Spende wird möglicherweise für ein Gewächshaus im Sinnesgarten ausgegeben.

 

Küchenchef Arnold Kemmerle, Nicole Herth, Köchin Monika Diehr und Heimleiter Thomas Wehrle


Fest des heiligen Cyriak

Am Montag den 08. August lädt St. Cyriak, Wohnen und Pflege, zur Feier des Festes des Schutzpatrons, des heiligen St. Cyriak.

(wi). Am kommenden Montag, 8. August, wird laut Heiligenkalender das Fest des heiligen St. Cyriak gefeiert. Er ist bekanntlich der Namenspatron von »St. Cyriak Wohnen und Pflege«.

Hier beginnt der Festtag um 10 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst mit Pater Franz Hettel. Vor der Kirnerstube schließt sich um 11 Uhr ein Sektempfang an mit Ansprachen von Thomas Wehrle und Gästen. Gegen 11.45 Uhr steht ein festliches Mittagessen auf dem Programm, um 14.30 Uhr gibt es Kaffee, Kuchen, Eis und Musik in und vor der Kirnerstube. Alle Bewohner, Angehörigen, Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Hauses sind dazu eingeladen. Cyriacus wurde um das Jahr 300 durch Papst Marcellinus zum Diakon geweiht. Einem Diakon war vor allem die Sorge für alte Menschen, Kinder und Kranke, also die Caritas anvertraut, er verrichtete aber auch in der Liturgie einen besonderen Dienst, wie die Verkündigung des Evangeliums, das Vortragen der Fürbitten und das Entgegennehmen der Gaben während der Heiligen Messe. Cyriacus starb um das Jahr 3003 den Märtyrertod durch Enthaupten. Laut Überlieferung des Klosters Lorsch wurden seine Gebeine im Jahr 847 in die  Stiftskirche St. Cyriacus in Neuhausen bei Worms überführt.  


Klara Siedle würde sich über das schöne Plätzchen freuen

Sinnesgarten bereichert
das Leben im Altenheim

von Praxedis Dorer

Die Bewohner des Altenheim St. Cyriak dürfen sich über ein zusätzliches Stück Lebensqualität freuen, denn mit dem jetzt offiziell 
eröffneten „Klara Siedle Sinnesgarten"steht ihnen ein wunderschönes Fleckchen hinter dem Gebäude zur Verfügung.

Furtwangen Gönner Horst Siedle erzählte beim kleinen Festakt, wie es zu dieser Anlage kam. Seine Tante „Klärle“, besser gesagt deren Mann
war der Cousin seines Vaters, verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Altenheim, wo sie sich wohlfühlte. Als sie verstarb, wollte sie ihre frei verfüg
baren Geldmittel an Horst Siedle vererben, was dieser bewusst ablehnte. So wurden die Mittel, auch auf Wunsch von Ehefrau Gabriele, in die
Siedle Stiftungen eingebracht, wovon nun das Altenheim 300 000 Euro für die Gestaltung des Sinnesgartens erhielt. Klara Siedle hätte der Garten
gefallen, davon war Horst Siedle überzeugt und mit einem Blick zum Himmel sagte er „Klärle, wir danken dir“.

Auch Heimleiter Thomas Wehrle dankte für die großherzige Spende und erinnerte an die ehemalige Bewohnerin. An ihre sehr kritische, aber
dennoch liebenswürdige Art sowie ihr starker Wille, der die Mitarbeiter oft zu Höchstleistungen anspornte. „Sie war da, wo Leben war“ erinnerte sich der
Heimleiter an Klara Siedle und so sei sie ein tolles Beispiel, wie wichtig die Gemeinschaft für ältere Menschen sei.

Passend dazu schlug Pfarrer Paul Demmelmair den Bogen zur Namenspatronin, der Heiligen Klara. Sie versuchte, wie der Heilige Franziskus zu
leben und so habe sie sich immer um ihre Mitschwestern gekümmert, Gebet und Pflege waren ihr Leben.

Dem Architekten Wolfgang Huller stellte sich mit dem Klara-Siedle-Sinnesgarten eine ganz besondere Herausforderung. So musste die altengerechte Begehung auf einem Garagen-
dach angelegt werden und die Hanglage galt es zu berücksichtigen. Doch es ist ihm sehr gelungen. Flache Rundwege führen durch ein Meer von Blumen, in den Ecken gibt es eine Gemü
se-Kräuter-Obst-Seite, sowohl eine Duft- und Gerüche-Seite mit Rosen und Blätterpflanzen. Im kleinen Teich schwimmen die Goldfische, Sitzgruppen laden zum Verweilen ein und
demnächst soll noch eine Mariengrotte ergänzt werden.
Auch ein anderes Anliegen brachte Horst Siedle beim Festakt vor. So appelliert er an weitere Spender für neue Betten,          denn „die Betten sind bequemer für alte Menschen und die Arbeit des Pflegepersonals wird erleichtert“. Er selbst spendete 25 000 Euro, wofür ihm der Heimleiter sehr dankte. Ein
neues Bett kostet etwa 2500 Euro.

Die offizielle Eröffnung mit Einweihung der Gedenktafel ist am Mittwoch, 6. Juli, um 11 Uhr.

Der neue Klara-Siedle-Sinnesgarten gefällt Konrad Baier, stellvertretender Vorsitzender des Altenheim-Trägerver
eins, Architekt Wolfgang Huller, Karin Ketterer, Ulrike Schmitt, Margarete Dotter, Heimleiter Thomas Wehrle,
Horst Siedle, Pfarrer Paul Demmelmair und Nevenka Kosanovic.
Bild: Praxedis Dorer

 


 

Klärle, wir danken Dir !                                                                                                                                                                                                                                                                                               Gestern war die offizielle Übergabe im Altenheim/ Siedle-Stiftung spendet 300.000 Euro

von Matthias Winter Furtwangen.

Eine gelungene Gestaltung. Der Klara-Siedle-Sinnesgarten ist zweifellos eine große Bereicherung für das Altenheim St. Cyriak und seine Bewohner. Daher galt Horst Siedle gestern ein herzliches Dankeschön von Heimleiter Thomas Wehrle für die Spende von 300000 Euro, mit der er den Garten erst ermöglicht hatte.Den Anstoß zu der Spende hatte Klara Siedle gegeben, die von 2002 bis 2005, also noch vor der Sanierung, in dem Heim lebte. Wie Horst Siedle erläuterte, wollte sie ursprünglich ihm ihr Vermögen vermachen. Das hätten seine Frau und er aber nicht gewollt, betonte Siedle. Statt dessen habe er seine Tante dazu bewogen, das Erbe der Siedle-Stiftung zu vermachen. Aus dieser Stiftung stammte dann die Spende für den Garten.

Dieser wurde gestern im Rahmen einer kleinen Feier übergeben. Thomas Wehrle erinnerte in seiner Ansprache an Klara Siedle. Sie sei sehr kritisch gewesen und habe über einen ausgeprägten Willen verfügt. Unsere Mitarbeiterinnen hat sie zu Höchstleistungen angespornt«, meinte Wehrle humorig.

Mit der Zeit habe sie aber auch mehr und mehr Kontakt zu den anderen Heimbewohner aufgenommen und gehalten, berichtete Wehrle. »Sie hielt sich immer länger im zweiten Wohnbereich auf, wo sie auch ihren Platz hatte«. Insofern sei sie ein tolles Beispiel dafür, dass ältere Menschen nicht zu lange alleine zu Hause bleiben sollten.

Wehrle erinnerte auch an häufige Besuche von Gabriele und Horst Siedle bei der Tante -- trotz vollem Terminkalender und zahlreichen Verpflichtungen. »Diese Besuche warne für Klara Siedle stets ein Höhepunkt«, betonte Wehrle.

Horst Siedle selbst meinte, es habe bereits im Vorfeld der Sanierungsplanung Gespräche gegeben, auch über eine finanzielle Unterstützung. Das Heim habe den Vorteil, dass es die Bewohner auf Grund seiner Lage »mitten im Leben«, das heißt, mitten in der Stadt belasse. Das Heim sei eher ein Wohnstift denn ein Altenheim.

Die Umwandlung der Mehrbett- in Einzelzimmer im Zuge der Sanierung sei ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal.

Pfarrer Paul Demmelmair, von Siedle als »Neubadener« begrüßt, berichtete einiges über das Leben der historischen Klara von Assisi (1194 bis 1253), die den heiligen Franziskus als ihr großes Vorbild betrachtete und die Frauengemeinschaft von San Damiano vor den Toren von Assisi gründete. Sie nahm aber auch ihre Mutter und Schwestern hierhin mit und habe diese dort gepflegt.Da für Franz von Assisi Natur und Schöpfung wichtig gewesen seien, passe auch der Sinnesgarten wunderbar dazu. Auch Pfarrer Demmelmair dankte Horst Siedle für die großzügige Spende.

Architekt Wolfgang Huller schließlich nannte die Gartengestaltung eine »reizvolle Aufgabe«. Schließlich habe es zunächst lediglich das Garagendach und eine Böschung direkt dahinter gegeben. Wichtig sei gewesen, möglichst viele Wege zu gestalten, die auch noch barrierefrei genutzt werden sollten.

Vielfältig sei auch die Bepflanzung.

Während im einen Teil des Gartens Kräuter, Obst und Gemüse dominierten, stünden im anderen Blumen und Rosen mit ihrem Duft im Vordergrund. Beide Teile werden von zwei Rundwegen verbunden, einem oberen und unteren.

Dabei gibt es jeweils auch Bänke, die zur Ruhe einladen. Den oberen Weg säumen zudem Pflanzen, wie sie für den Schwarzwald typisch sind. Da der Garten ein geschlossener Bereich ist, gibt es auch für demente Bewohner die Möglichkeit, ihn zu nutzen.

»Klärle, wir danken dir«, brachte es Horst Siedle am Ende auf den Punkt.

 

 Spenden sehr wichtig

Furtwangen (wi). Im Zuge der Einweihung des Klara-Siedle-Sinnesgartens teilte Horst Siedle auch mit, er habe 25000 Euro für die Anschaffung von Pflegebetten gespendet. Diese Betten ( für je 2500 Euro) kämen nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Pflegerinnen und Pflegern des Heims zu gute. In diesem Zusammenhang rief Siedle zu weiteren Spenden für das Heim auf, »vor allem von Menschen, die in einem engen Kontakt mit dem Heim stehen« und die mehr als eine halben Euro in der Tasche hätten. Er betonte, es gebe Menschen, die im Heim sogar glücklicher seien als zuvor.

 

Bildtext: Unser Bild zeigt (von links) Konrad Baier (stellvertretender Vorsitzender des Caritas-Altenheimvereins), Wolfgang Huller (Architekt), Karin Ketterer, Ulrike Schmitt, Margarete Dotter (Hauswirtschaft), Heimleiter Thomas Wehrle, Horst Siedle, Pfarrer Paul Demmelmair (Altenheimvereins-Vorsitzender) sowie Nevenka Kosanovic. Foto: Winter

 


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