Glück bringen und Wert schenken
Unterstützung und Hilfe erhalten wir in unserer Arbeit von vielen freiwilligen Helfern. Die Ehrenamtlichen helfen uns auf vielfältige Weise in der Betreuung und Beschäftigung, bei Veranstaltungen und Ausflügen.
Vieles was wir leisten, wäre ohne die Mithilfe von unseren Ehrenamtlichen nicht ausführbar!
Wir freuen uns, wenn auch Sie Interesse daran haben, sich für ältere Mitmenschen zu engagieren.
Interessiert ? - Artikel Ehrenamt Glücksbringer (2,43 MB) - Prospekt Ehrenamt (1,32MB)
Unser Dank gilt unseren "Glücksbringern"
Unser Verständnis von Ehrenamt:
- Ehrenamtliche Tätigkeit ist ein wertvoller Bestandteil in der Betreuungsarbeit hochbetagter Heimbewohner.
- Ehrenamtliche Helfer können unseren Bewohnern die Zeit und Aufmerksamkeit schenken, die im pflegerischen Alltag oft einfach zu kurz kommt.
- Den zeitlichen Rahmen und die Gestaltung bestimmen Sie selbst.
- Freiwillige Helfer sind nicht dazu da, professionelle hauptamtliche Mitarbeiter zu ersetzen oder als "Hilfskräfte" selbstverständlich verplant zu werden.
Als ehrenamtliche/r Helfer/in sind Sie Fachmann/-frau für vielseitige Aufgabenbereiche
Sie können in Eigenverantwortung tätig sein bei:
- Besuchs- und Begleitdiensten für Bewohner, die wenig Besuch erhalten.
- Gymnastik- oder Spielangeboten
- Spaziergängen, Stadtbummel, auch mit Rollstuhlfahrern
- Essen darreichen
- Vorlesen oder Geschichten erzählen
- Singen und Musizieren
- Einkaufsdiensten oder -begleitung
- Geselligem Beisammensein in der hauseigenen Kirnerstube
- Miteinander sprechen, zuhören, einfach da sein
Sie können unsere Bewohner begleiten bei:
- Besuchen von Vorträgen und Konzerten
- Besuchen von Gottesdiensten
- Der Teilnahme an Ausflügen
- Veranstaltungen und Ausflügen
Wir unterstützen Sie durch:
- Einen festen Ansprechpartner, der Sie betreut, unterstützt und begleitet.
- Ausführliche Einweisung und Anleitung in die Aufgabe
- Regelmäßigen Erfahrungsaustausch im Gesprächskreis "Ehrenamt"
- Versicherungsschutz: Als Ehrenamtliche/r sind Sie unfall- und haftpflichtversichert.
Sprechen oder rufen Sie uns an, wenn Sie interessiert sind.
Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!
Ihre Ansprechpartner sind:
Ulrike Schmitt, Dipl. Sozialpäd. 07723-9304-453
Thomas Wehrle, Heimleiter 07723-9304-415
oder über Zentrale 07723-9304-0
Ehrenamt St. Cyriak
Furtwangen (isa). Im Lauf der Jahre konnten in Furtwangens "Daheim für Ältere", dem Haus St. Cyriak, viele ehrenamtliche Helfer gewonnen werden. Dabei wird jede Form des Engagements im Hause gleichermaßen geschätzt.
Ohne die Mitarbeit der Ehrenamtlichen wären viele Unternehmungen heute kaum mehr denkbar. Die ehrenamtliche Arbeit ist somit ein wichtiger Bestandteil des täglichen Miteinander. Nur durch die Mithilfe und Unterstützung von Ehrenamtlichen ist es möglich, den hochbetagten Bewohnern über das übliche Maß hinaus Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. Die Liebe zum Mitmenschen steht bei dieser Art von Arbeit an erster Stelle. So begegnen wir Martin Ganter am Pflegbett des noch jungen Bewohners Daniel Lange, der durch eine schwere Krankheit auf die tägliche Pflege angewiesen ist. Doch auch Martin Ganter weiß, was es bedeutet, das Leben nicht mehr wie gewohnt fortführen zu können, denn durch einen schweren Verkehrsunfall vor über zehn Jahren wurden von heute auf morgen seine Träume zunichte. "Ich bin auch Frührentner", sagt er. Doch drei Mal wöchentlich findet er sich hier in St. Cyriak für mehrere Stunden ein. Geduldig steht er gerade am Bett von Daniel Lange und reicht ihm das Mittagessen. Sie reden, sie lachen miteinander, sie verstehen sich, denn eigentlich kennen sie sich schon seit ihrer Schulzeit. Der Zufall, auch wenn es ein unglücklicher Zufall ist, hat sie vor kurzem wieder zusammen geführt.
Im Foyer begegnet uns Magdalena Rombach. Frau Anna Riede sitzt im Rollstuhl, den sie zum Ausgang schiebt. Heute geht es hinunter in die Stadt. Kaum zu glauben, dass die beiden sich vor drei Jahren noch gar nicht kannten. Heute haben sie ein inniges, gar herzliches Verhältnis. "Die größte Weihnachtsfreude bekam ich vom Sohn der fast 97 jährigen Dame", so Magdalena Rombach. Er selbst wohnt nicht in der näheren Umgebung und kann somit seine Mutter nur selten besuchen. Doch in der Weihnachtspost waren die Worte, die Magdalena Rombach so froh machten, geschrieben: "Ich habe meine Mutter noch nie glücklicher gesehen, als wenn du bei ihr bist."
Es gibt viele unterschiedliche Betätigungsfelder für ehrenamtliche Helfer, sei es die individuelle Betreuung oder der Einsatz eigener Talente und Fähigkeiten. Als Spaziergangsbegleiter, als Gesprächspartner, zum Vorlesen, zum Zuhören, was immer sie auch tun werden, die Mitarbeiter des Hauses aber vor allem die Bewohner freuen sich auf ihr Kommen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass es sich bei all den Tätigkeiten keinesfalls um medizinische, pflegerische oder hauswirtschaftliche Aufgaben handelt. Die Helfer bestimmen selbst, wie viel Zeit sie im Haus verbringen. Auch werden die Ehrenamtlichen durch persönliche Ansprechpartner unterstützt und angeleitet. Wer sich nun angesprochen fühlt, den Bewohnern von St. Cyriak einen Teil seiner Zeit zu schenken oder seine Fähigkeiten in irgendeiner Form einbringen zu wollen, erhält Informationen bei Ulrike Schmitt, Leiterin der Sozialen Dienste. Sie ist unter der Telefonnummer 07723 – 9304-453 oder unter 9304-0 zu erreichen.
Bild 273: Mit ganzer Hingabe kümmert sich Magdalena Rombach seit drei Jahren um die fast 97-jährige Anna Riede.

Bild Isabella Heimpel



