Kompetenz und Engagement
Öffentlichkeitsarbeit (aus unserem Leitbild)
Die Sorge um das Wohl der alten Menschen ist eine öffentliche Aufgabe, die von allen verantwortlichen Institutionen und den Bürgern getragen werden muss. Um dieses Bewusstsein zu fördern, bedarf es einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit zur Willensbildung und Positionierung dieses wichtigen Anliegens in unserer Gesellschaft.
Als stationäre Einrichtung der Altenhilfe engagieren wir uns deshalb in den entsprechenden Gremien und Arbeitskreisen.
Dazu gehören:
- Arbeitsgemeinschaft der Heimleitungen der katholischen Einrichtungen der Altenhilfe in der Erzdiözese Freiburg
- Arbeitsgemeinschaft der Pflegedienstleitungen der katholischen Einrichtungen der Altenhilfe in der Erzdiözese Freiburg
- Teilnahme am Qualitätssicherungsinstrument QAC, Bereich Altenhilfe, des Caritasverbandes Freiburg
- Teilnahme an den Arbeitstagungen der Altenpflegeschulen im Kreis, zur Gestaltung bestmöglicher Rahmenbedingungen für die Ausbildung von Nachwuchskräften in der Altenpflege.
- Arbeitsgemeinschaft Demenz im Schwarzwald-Baar-Kreis
- Regionale Arbeitsgemeinschaft Demenz in Furtwangen, gemeinsam mit der Sozialstation Furtwangen, der Diakonie und des Caritasverbandes Villingen
- Arbeitskreis Altenheim-Seelsorge der Erzdiözese, organisiert durch das Erzbischöfliche Seelsorgeamt Freiburg
- Regelmäßiger Erfahrungsaustausch durch Teilnahme an den Treffen der Heimleitungen im Schwarzwald-Baar-Kreis, organisiert durch die Sozialdezernentin des Kreises.
- Erfahrungsaustausch unter den Katholischen Einrichtungen der Altenhilfe, durch Treffen der verschiedenen Bereichsleitungen, wie Verwaltung, Pflege, Sozialer Dienst, Küche, Hauswirtschaft und Haustechnik.
Neben dem unten aufgeführten Beispiel finden Sie hier zwei weitere ausführliche Beispiele zu unserer Arbeit.
Freundeskreis für Schwester Maria in Alba-Julia, Rumänien
Furtwangen (ron) Seit 1992 arbeitet und wirkt Schwester Maria Hausner im rumänischen Alba Julia, dem früheren Karlsburg. Dort hat sie ein Kloster aufgebaut, eine Grundschule, einen Kindergarten, ein Altenheim und letztes Jahr wurde der Sekundarteil der Volksschule ( Klassen 5 bis 8 ) in Betrieb genommen. Alle diese Einrichtungen baute sie und betreibt sie ohne jede Unterstützung des Landes, nur mit Hilfe von Spenden aus Deutschland. Dabei hat sie auch schon in großem Umfange die Hilfe der Schulbrüder in Illertissen erfahren, vor allem bei Bau und Einrichtung des Kindergartens und der Schulen.
Nun fehlt es aber vor allem im Altenheim, in dem manche Bewohner nicht mal ein eigenes Bett haben, am Nötigsten. Unter Mithilfe der Pfarrei St. Cyriak - so stellt das Pfarramt die benötigten Spendenquittungen aus - wird ein Transport zusammengestellt mit Kleidung, Bettwäsche, Pflegebetten, Gehhilfen, Rollstühlen und anderem mehr. Sogar eine Pflegebadewanne wird dabei sein, ein Töpferofen und viele Bücher, Literatur für die beiden Schulen. Ein Lieferant des Altenheimes hat dazu versprochen, dringend benötigtes Pflegematerial zu spenden.
Die Bevölkerung kann sich an der Liebesaktion beteiligen mit Geldspenden und Päckchen. Geld wird noch gebraucht für den Transport und für den Kauf weiterer Hilfsmittel. Der Siebentonner kostet 1800 Euro und wird von einem in rumänischen Zollsachen erfahrenen Mann gefahren.
Geldspenden können auf die Konten 6199, Bezirkssparkasse Furtwangen bzw. 200 665 39, Volksbank Furtwangen eingezahlt werden. Das Pfarramt kann Spendenbescheinigung aber nur über Geldspenden, nicht über Sachspenden, ausstellen.
Die Liebesgabenpäckchen sollten die Größe eines Schuhkartons haben und für Kinder vor allem Süßigkeiten und Vitamine, aber auch kleine, praktische Dinge für die Schule (Malsachen), für den Alltag (Handschuhe, Mützen) und für die Hygiene enthalten und für Senioren Vitamintabletten, Schokolade, Konserven, Kaffee, Tee und ebenfalls kleine praktische Dinge. Diese Päckchen sollen mit einem Hinweis versehen sein, ob für ein Kind oder für einen Erwachsenen bestimmt. Abgabeschluss ist am Freitag, 13. Dezember. Weitere Auskünfte werden im Altenheim (Tel. 9304-0) erteilt.
Schwester Maria Hausner von den St. Josefs-Schwestern im bayrischen Ursberg, war Oberstudiendirektorin eines Gymnasiums, bevor sie sich selber diesen Liebesdienst in Rumänien auferlegte. Innerhalb eines Jahres hatte sie perfekt Rumänisch gelernt und aus unglaublichen Zuständen heraus erst einmal die Kirche renoviert und das Kloster aufgebaut. Mangels einer geeigneteren Unterkunft hat sie im ersten Jahr auf der Orgelempore geschlafen. Gemäß der Gepflogenheit der Josefs-Schwestern vertraut sie ausschließlich auf Spenden. So kaufte ihr ein Pfarrer aus Liechtenstein ein Privathaus, das sie zu besagtem Altenheim umfunktionierte.
Aktuelles zum Freundeskreis finden Sie unter Aktuelles.



