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Ausbildung bei St. Cyriak

Wir pflegen Menschlichkeit

Grundsätze

Wir sehen unseren Dienst und unsere Dienstgemeinschaft auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Wir wissen um die Begrenztheit, die uns als Menschen ständig begleitet. Deshalb vertrauen wir darauf, dass der Glaube uns Kraft für den Dienst geben kann. Das Leben eines jeden Menschen verstehen wir als Geschenk Gottes. An jedem Einzelnen von uns liegt es, dieses Leben zu achten und den uns anvertrauten Menschen auch bei Krankheit, physischen und psychischen Veränderungen die Würde zu erhalten.
Wichtige Elemente für unseren Dienst sind:
Zeit für Gespräche und das Angebot für Gebete und Gottesdienstbesuche.
Der individuelle Wunsch nach seelsorgerlichem Beistand wird selbstverständlich erfüllt.
Zuwendung, Achtung, Wir orientieren uns am Einzelnen, an seiner Herkunft, seinen Bedürfnissen, seinen Fähigkeiten, seinen Wertvorstellungen, seiner Biographie und an seiner Würde, die anerkannt und respektiert werden.
Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, den Bewohnern im Rahmen einer hohen Wohn- und Pflegequalität und einer altengerechten Verpflegung das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein.
Wir helfen den Bewohnern und ihren Angehörigen mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Auch Sterben und Tod sind für uns untrennbarer Teil des Lebens. Wir lassen Sterbende nicht allein, sondern begleiten und stützen sie.
Die Beteiligung unserer Bewohner an der Gestaltung des Alltags und an den Entscheidungen, die sie betreffen, ist uns wichtig. Wir fördern die Selbstständigkeit und berücksichtigen ihre Wünsche im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Das Leben im Jahreskreis, mit den weltlichen und kirchlichen Festen, ist uns wichtig. Dadurch erfahren die Bewohnerinnen und Bewohner, dass sie ihre eigenen kulturellen, sozialen und religiösen Erfahrungen auch im Pflegeheim leben können.
Wir unterstützen und entlasten Angehörige. Menschen, die unseren Bewohnern nahe stehen, beziehen wir in die Pflege und Betreuung mit ein. Sie sind für uns wichtige Ansprechpartner. Wir freuen uns über interessierte Menschen, die sich in unserem Haus ehrenamtlich engagieren und unterstützen sie dabei kontinuierlich.

Bewohner

Wir orientieren uns am Einzelnen, an seiner Herkunft, seinen Bedürfnissen, seinen Fähigkeiten, seinen Wertvorstellungen, seiner Biographie und an seiner Würde, die anerkannt und respektiert werden.Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, den Bewohnern im Rahmen einer hohen Wohn- und Pflegequalität und einer altengerechten Verpflegung das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein.
Wir helfen den Bewohnern und ihren Angehörigen mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Auch Sterben und Tod sind für uns untrennbarer Teil des Lebens. Wir lassen Sterbende nicht allein, sondern begleiten und stützen sie.
Die Beteiligung unserer Bewohner an der Gestaltung des Alltags und an den Entscheidungen, die sie betreffen, ist uns wichtig. Wir fördern die Selbstständigkeit und berücksichtigen ihre Wünsche im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Das Leben im Jahreskreis, mit den weltlichen und kirchlichen Festen, ist uns wichtig. Dadurch erfahren die Bewohnerinnen und Bewohner, dass sie ihre eigenen kulturellen, sozialen und religiösen Erfahrungen auch im Pflegeheim leben können.
Wir unterstützen und entlasten Angehörige. Menschen, die unseren Bewohnern nahe stehen, beziehen wir in die Pflege und Betreuung mit ein. Sie sind für uns wichtige Ansprechpartner. Wir freuen uns über interessierte Menschen, die sich in unserem Haus ehrenamtlich engagieren und unterstützen sie dabei kontinuierlich.

Wirtschaftlichkeit

Als gemeinnützige Einrichtung gehen wir mit den uns anvertrauten finanziellen Mitteln sparsam und wirtschaftlich um und setzen sie zum größtmöglichen Nutzen für unsere Bewohner und Bewohnerinnen ein.Wir entwickeln unser Angebot bedarfsorientiert weiter und setzen nötige Veränderungen in unserer Einrichtung aktiv um.

Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind uns sehr wichtig. Wir fördern im Rahmen unserer Möglichkeiten eine gute personelle Ausstattung. Gemeinsam mit der Mitarbeitervertretung sorgen wir mit entsprechenden Angeboten für ein gutes Miteinander.Eine gute Ausbildung der Mitarbeiter, die durch Anleitung, Fort- und Weiterbildung immer wieder ergänzt wird, ist Voraussetzung für die Erfüllung dieses anspruchsvollen Dienstes.
Von unseren Mitarbeitern erwarten wir, dass sie sich mit dem Leitbild auseinander setzen, es bejahen, nach ihren Möglichkeiten mittragen, ergänzen und weiterentwickeln.
Die Begegnung und das Zusammenarbeiten der Mitarbeiter untereinander, sowie zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, orientiert sich an den Leitlinien eines situativ angewandten kooperativen Führungsstils.
Wir fördern die Identifikation mit der Einrichtung durch die Arbeit in Teams und der Möglichkeit zur Mitgestaltung von Arbeitsprozessen.
Wir haben festgelegte Werte im Umgang mit unseren Bewohnern und Mitarbeitern. Gemeinsam achten wir darauf, dass diese Werte gelebt werden.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Sorge um das Wohl der alten Menschen ist eine öffentliche Aufgabe, die von allen verantwortlichen Institutionen und den Bürgern getragen werden muss. Um dieses Bewusstsein zu fördern, bedarf es einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit zur Willensbildung und Positionierung dieses wichtigen Anliegens in unserer Gesellschaft.
Als stationäre Einrichtung der Altenhilfe engagieren wir uns deshalb in den entsprechenden Gremien und Arbeitskreisen.
Ziel des Ganzen ist es, an einer ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen in der stationären Altenhilfe mitzuwirken.

Menschen würdig pflegen - Menschenwürdig pflegen

... ist der Leitgedanke, der unser Pflegeleitbild prägt. Der Aufbau richtet sich nach dem im Haus verwendeten Pflegemodell von Monika Krohwinkel, den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens (AEDL), zu denen jeweils Aussagen gemacht werden. Ergänzt werden diese durch hauseigene Schwerpunkte zur speziellen Demenzbetreuung und zum Sterben.

Soziale Bereiche des Lebens sichern

Die soziale Integration der Bewohner und das Eingebundensein in das menschliche und gesellschaftliche Umfeld hat besonderen Einfluss auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden.
Wir beobachten, dass Bewohner zunehmend Probleme damit haben, ihr soziales Umfeld selbst zu organisieren. Wichtig ist es, vorhandene soziale Kontakte zu pflegen und neue Kontakte aufzubauen.
Wir fühlen uns verpflichtet, eine Atmosphäre im Hause zu schaffen, die eine hohe Wohnqualität bietet, "Heimeligkeit" vermittelt, die Sinne anregt, und Festlichkeiten und Höhepunkte im Jahresverlauf besonders hervorhebt. Ein Jahreshöhepunkt für alle ist die Ferienwoche.
Wir sind uns der besonderen Belastungssituation des neuen Bewohners beim Heimeinzug bewusst und haben das Ziel, ihn und seine Angehörigen mit
Geduld und Einfühlungsvermögen zu begleiten.
Besuch ist jederzeit willkommen.
In unseren Räumlichkeiten besteht die Möglichkeit, private Feiern und Feste zu gestalten.

Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Tiefgreifende, einschneidende Erfahrungen wie Trauer, Verzweiflung, Sorge, Angst, Verlust der Selbstständigkeit und Hoffnungslosigkeit gehören zum Erleben alter Menschen.
Gesprächen wird nicht ausgewichen. Wir wollen Integration, Hoffnung und Sicherheit geben, damit Wohlbefinden und Lebensfreude erhalten bleiben oder wieder entstehen können.

Umgang mit Demenz

Wir sorgen für Sicherheit, indem wir für Demente ein dem Krankheitsbild entsprechendes Umfeld schaffen. Wir streben eine gesonderte Betreuung und gemeinsames Wohnen für an einer Demenz erkrankte Bewohner an.
Ein Grundsatz ist: Nur in einer
Umgebung, in welcher der Demente überall hinlaufen, in der er alles anfassen kann und keine Tür verschlossen ist, fühlt er sich zu Hause

Sterben

Wir beachten persönliche Wünsche. Schmerzfreiheit wird zugesichert, Besuche sind jederzeit möglich. Wir bieten und vermitteln Sterbebegleitung und seelsorgerlichen Beistand. Die Individualität jedes Sterbenden ist uns sehr wichtig. Wir lassen Zeit zum Abschiednehmen in gewohnter Umgebung.

Kommunizieren

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist bewusst, dass Kommunikation mit anderen Menschen eines der grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse ist, und dass das "Kommunizieren können" eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Förderung von Selbstbestimmung und Selbstständigkeit der Bewohner darstellt.

Sich bewegen

Die Mitarbeiter wissen, dass die Möglichkeit, sich igenständig zu bewegen, ein wichtiger Bestandteilder Lebensqualität der Bewohner ist. Deshalb streben wir eine Rehabilitation an und fördern vorhandeneFähigkeiten.

Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten

Im Wesentlichen gehören zu diesem Lebensbereich drei Aktivitätsbereiche, von denen letztendlich dieAufrechterhaltung des Lebens abhängt:

Deshalb kontrollieren wir regelmäßig Puls, Blutdruck, Blutzucker, Temperatur und das Gewicht.

Sich pflegen

Den Mitarbeitern ist bewusst, dass für die Bewohner die Möglichkeit, sich so zu pflegen, wie sie es wollen und wie sie es gewohnt sind, zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Wohlbefinden gehört. Wir verstehen die Körperpflege nicht nur als einen Teil der Hygiene, sondern erkennen auch, dass sie einen Eingriff in die Intimsphäre der Bewohner darstellt, die unbedingt gewahrt werden muss. Wir fördern den regelmäßigen Friseurbesuch und die Behandlung durch die Fußpflege.

Essen und Trinken

Essen und Trinken haben für die Bewohner aus vielen Gründen besondere Wichtigkeit. Die Möglichkeit, so zu essen und zu trinken, wie sie es wollen und können und wie sie es gewohnt sind, trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Über die Biografiearbeit werden Vorlieben in Erfahrung gebracht.

Ausscheiden

Den Mitarbeitern ist bewusst, dass die regelmäßige Ausscheidung für die Bewohner wichtig ist und zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt. Wir fördern die Selbstständigkeit bei Ausscheidungen. Bei Inkontinenz führen wir die Versorgung mit besten Materialien durch.

Sich kleiden

Die Mitarbeiter sind sich darüber im Klaren, dass Kleidung eine große Bedeutung für die Bewohner hat. Sie ist auch Ausdruck z. B.

Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe an.

Ruhen und Schlafen

Die Mitarbeiter wissen, dass dem Ruhen, Schlafen und Entspannen nicht nur physiologische Bedeutungzukommt, es bedeutet z. B. auch:

Wir streben einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus an und beachten individuelle Rituale und Gewohnheiten. Bei Schlaflosigkeit und nächtlicher Unruhe bieten wir Gespräche und Hilfe an, Getränke und ein "Mitternachtsimbiss" können gereicht werden.

Sich beschäftigen

Die Möglichkeit der Bewohner, aktiv zu sein bedeutet unter anderem:

Im täglichen Beschäftigungsangebot finden sich Gruppenangebote, Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen, sowie Feste und Feiern.

Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten

Alter und Pflegebedürftigkeit schließen sexuelle Bedürfnisse nicht aus. Wir sind uns bewusst, dass auch im Alter sexuelle Bedürfnisse vorhanden sind. Für uns ist dieses Thema kein Tabu.

Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen

Alle pflegerischen Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, Risiken für den Bewohner zu erkennen, ihnen vorzubeugen und damit Sicherheit zu vermitteln.

Essen und Trinken - ...ist mehr als nur eine Nahrungsaufnahme

Essen für mehr Lebensqualität

Essen ist für uns mehr als Nahrungsaufnahme. Wir leisten einen Beitrag zur Gesunderhaltung und zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Heimbewohner. Wir sind bestrebt, den Dialog mit unseren Heimbewohnern zu suchen, um ihre Essgewohnheiten und Vorlieben mit in das Verpflegungskonzept einzubinden.

Leistungsangebot

Das tägliche Speiseangebot besteht aus Frühstück, Mittagessen, frischem Obst, Zwischenmahlzeiten, Kaffee und Kuchen, Abendessen und Getränkeversorgung. Die Speiseverteilung und die Kostformen werden individuell auf die Bewohner abgestimmt. Bei der Gestaltung des Speiseplanes wird auf frische Produkte sehr großen Wert gelegt, wobei für uns das saisonale Angebot ausschlaggebend ist.

Kulinarische Höhepunkte

Unsere Jahresziele sind es, kulinarische Höhepunkte zu schaffen und heimatliche Traditionen zu pflegen. Unser Küchenteam ist bestrebt, engagiertVeranstaltungen, die über den normalen Tagesablauf hinausgehen zu organisieren und durchzuführen.

Hygiene, Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit

Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen vom Einkauf über die Produktion bis hin zur Entsorgung sind für uns selbstverständlich.

Mitarbeiteridentifikation

Die Gedanken und Ziele unseres Leitbildes entsprechen auch unserer Küchenphilosophie. Unser hauseigenes Leitbild hat für das Team in der Küche Priorität. Wir versuchen zusätzlich Arbeitsformen zu entwickeln, die den Teamgeist fördern.

Unser Leitbild

Unsere Arbeit ist geprägt von unseren unten aufgeführen Leitbildern. Dem Leitbild St. Cyriak "Wir pflegen Menschlichkeit" (Leitbild als PDF), dem Leitbild Pflege und sozialer Dienst "Menschen würdig pflegen - Menschenwürdig pflegen" (Leitbild als PDF) und dem Leitbild Küche "Essen und Trinken - ...ist mehr als nur Nahrungsaufnahme" (Leitbild als PDF).